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Einfluss von Spannungsabfällen auf das Anlaufdrehmoment – In einem Einphasiger, kondensatorbetriebener Luftkühlermotor Die Hilfswicklung und der Betriebskondensator erzeugen eine Phasenverschiebung, die das Anlaufdrehmoment erzeugt, das zum Drehen des Motors unter Last erforderlich ist. Während eines Spannungsabfalls oder eines anhaltenden Spannungsabfalls fällt die Versorgungsspannung unter den Nennwert, wodurch sich die an die Haupt- und Hilfswicklungen angelegte Spannung verringert. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung des Anlaufdrehmoments. Wenn der Motor mit vollbelastetem Lüfter oder schwerem Rotor zu starten versucht, reicht das verringerte Startdrehmoment möglicherweise nicht aus, um die Trägheit zu überwinden, was zu einem verzögerten Start oder einem völligen Startausfall führt. Häufige Niederspannungsstarts können die Motorwicklungen allmählich belasten, die Lebensdauer der Isolierung verkürzen und die Gesamtlebensdauer des Motors verkürzen.
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Auswirkung auf Kondensatorfunktion und Phasenverschiebung – Der Betriebskondensator ist für eine bestimmte Spannung ausgelegt, um den optimalen Phasenwinkel zwischen Haupt- und Hilfswicklung aufrechtzuerhalten. Wenn Spannungsabfälle auftreten, nimmt die Spannung am Kondensator proportional ab, wodurch seine Fähigkeit, die beabsichtigte Phasenverschiebung zu erzeugen, verringert wird. Dieser verringerte Phasenwinkel führt zu einer geringeren Drehmomenterzeugung sowohl beim Anfahren als auch im Betrieb. Am Motor kann es zu einer ungleichmäßigen Drehmomentverteilung kommen, was zu Brummen, Vibrationen oder Schwingungen im Rotor führen kann. Wiederholte Einwirkung solcher Bedingungen kann das Dielektrikum des Kondensators belasten, was möglicherweise zu einem vorzeitigen Ausfall oder einer verringerten Kapazität im Laufe der Zeit führt, was die Motoreffizienz weiter beeinträchtigt.
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Aktuelle Reaktion und thermische Belastung – Bei Spannungsschwankungen gleicht der Motor die verringerte Spannung aus, indem er einen höheren Strom zieht, um das Drehmoment aufrechtzuerhalten. Dieser erhöhte Strom erhöht die in den Statorwicklungen, dem Rotor und dem Kondensator erzeugte Wärme. Längerer Betrieb unter Stromausfallbedingungen kann zu übermäßiger thermischer Belastung führen, die die Verschlechterung der Isolierung beschleunigt und ggf. eingebaute Wärmeschutzvorrichtungen auslösen kann. Ohne angemessenen Schutz können anhaltende Überstrombedingungen zu dauerhaften Schäden an Motorwicklungen, Kondensatoren und Lagerbaugruppen führen, was zu höheren Wartungskosten und Ausfallzeiten führt.
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Laufleistung und Auswirkungen auf den Luftstrom – Beim Betrieb mit reduzierter Spannung verringert sich die Lüfterdrehzahl des Luftkühlers aufgrund des geringeren Laufdrehmoments. Dies führt zu einem verringerten Luftstrom, einer geringeren Kühleffizienz und möglicherweise zu Unbehagen im klimatisierten Raum. In extremen Niederspannungsszenarien kann der Motor vollständig abwürgen und den Lüfter stoppen. Darüber hinaus kann das durch die geschwächte Phasenverschiebung verursachte Drehmomentungleichgewicht Vibrationen oder Brummgeräusche erzeugen, die sich durch die Luftkühlerstruktur ausbreiten und im Laufe der Zeit zu mechanischem Verschleiß oder struktureller Ermüdung beitragen können.


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